Buffy vom Zauberwald


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Historie des Hundes

Wissenswertes





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Entstehungsgeschichte des Hundes



Es ist nun rund 60 Millionen Jahre her, die Zeit des Tertiärs, da kletterte in undurchdringlichen Wäldern ein kleines Säugetier in den Bäumen, einem Wiesel sah es ähnlich – es war der Urahne der Familie der Hunde und hundeartigen Tiere – Miacis genannt. Es war noch kein Zehengänger wie die heutigen Hundeartigen. Sein Gebiss war das eines Fleischfressers, sein Gehirn klein.

Im Laufe der Jahrmillionen entwickelte sich aus den Miacis eine ganze Reihe von primitiven Raubtieren. Manche ähnelten den heutigen Bären, andere den Hyänen, wieder andere den Katzen und eben den Hundeartigen.

Allgemein wird angenommen, dass der Zähmungsprozess vor mindestens 12.000 Jahren begann. Lange Zeit war man unsicher, ob der Hund vom Schakal oder vom Wolf abstammt.







Miacis
(Der Urhund)


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Der Urvater des Hundes: Der Wolf
Quelle: fotolia.de


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Hunde verstehen


Was den Hund vom Wolf trennt: der Mensch

Betrachtet man „Wolf“ und „Hund“ wird eins klar. Ihre Sozialverhalten haben nur noch wenig gemeinsam. Der Hund ist auf den Menschen ausgerichtet. Wolf und Hund hingegen trennen Welten. Wölfe können den Umgang mit Menschen kaum erlernen. Hunden ist er angeboren. Gleichzeitig zeigt sich, dass Vergleiche zwischen Wolf und Hund oftmals hinken.

Hunde sind doch intelligenter als bisher bekannt. Obwohl ihr Hirnvolumen um ein Drittel gegenüber ihren Urahnen geschrumpft ist, haben sie den Wolf weit hinter sich gelassen. Sogar den Menschenaffen haben sie geschlagen. Auslöser ist, wie „Die Welt“ berichtete, in weiten Teilen seine„Vermenschlichung“.


Bellen
Hunde bellen, weil Menschen sprechen. Im Wald ist ein bellender Wolf im Nachteil. Er würde seine Feinde auf sich aufmerksam machen. Wölfe bellen und spielen nur im jungen Alter. Beim Hund hingegen bleiben diese Eigenschaften bis in sein hohes Alter gewahrt. Überhaupt hat der Hund viele Eigenschaften, die der Wolf nur in gewissen frühen Entwicklungsphasen in sich trägt. Auch die Zutraulichkeit verliert der Wolf beim Erwachsenwerden wieder. Dazu gehört etwa seine Verspieltheit, oder das noch leise Bellen des Wolfswelpen.

Das Bellen stellt eine typisch menschliche „Adaption“ dar. Der Hund bellt, weil er erfolgreicher ist, wenn er sich dem Herrchen bemerkbar macht. Er kennt zwölf Formen der Lautäußerung. Sie reichen von: „Vibrationsknurren“, „halblaute[m] Hecheln, laute[m] Bellen“ bis „Jaulen“. Im Gegenzug schränkte er seine Fähigkeiten für Mimik ein. Hunde lesen einander nur noch zwischen vier und fünf Gesichtsminen ab.


Verzaubertes Lächeln
Aber auch sein Lächeln hat der Mensch den Hunden geschenkt. Bedeutete Zähnefletschen beim Hundeurahnen noch Aggressivität, kann es jetzt ein Hundelächeln sein. Mehr noch: Während ein Wolf ein Lächeln nicht versteht, begreifen junge Hunde bereits instinktiv wie ein Menschenlächeln gemeint ist. Ein Wolf verstünde darunter Agression, der Hund weiß, dass der Mensch sich freut. „Viele sozial-kognitiven Fähigkeiten der Hunde“ sollen mit denen „des Menschen verschmolzen“ sein berichtet Brian Hare vom Leipziger Max Planck-Institut für Evolutionäre Anthropologie in „Der Welt“.

Der Hund kommuniziert nicht mehr wie der Wolf. Er spricht die Sprache des Menschen. Während sich der leise Wolf noch mit über „mit über 60 Mienen“ mit seinen Artgenossen verständigte, zählt man beim Hund, gerade mal fünf. Wie weit die Domestikation der Vierbeiner vorangeschritten ist, offenbart die Fülle an Gefühlsregungen, die Hunde zeigen können. Sie freuen sich, haben Angst, werden nervös und bekommen vielleicht bei Regelverstößen ein schlechtes Gewissen. Sie Verfügen über Empathie, auch Einfühlungsvermögen genannt. Auch kennen sie die Folgen ihres schlechten Verhaltens. Mit seinen Intellektuellen Fähigkeiten steht der Hund dem Menschen näher als dem Wolf.

Am Anfang dieses Prozesses stand die Domestikation. Während Wölfe den Menschen nicht verstehen, liest der Hund in der menschlichen Psyche. „Wölfen lassen sich diese kommunikativen Fähigkeiten auch nicht antrainieren“ sagte Forscher Kaminski in „Die Welt“. Immer mehr Ethologen kommen über den Herlauf der Domestikation überein. Rangniedrige Wölfe verließen ihre Rudel und schlossen sich dem Menschen an. Zunächst blieben sie auf Abstand zu seinen Siedlungen. Sie verwerteten seine Resteabfälle. Anschließend wachten sie über ihre Versorger. Denn schließlich durften sie ihre Nahrungsquelle nicht versiegen lassen. Mit anderen Worten: Sie gingen auf den Menschen zu, nicht anders herum.


Auch unsere Marotten übernehmen sie
Und weil die Hunde uns immer ähnlicher werden, übernehmen sie auch unsere Marotten. Vor zwei Monaten gab ein US-Pharmaunternehmen bekannt, dass es Antidepressiva mit Wurstgeschmack auf den Markt bringen will. Der Zeitung „Die Welt“ zufolge, handelt es sich um einen Millionenmarkt. Mensch und Hund rücken also auch in Sachen Gesundheit zusammen. Es gibt immer mehr Hunde mit Verhaltensstörungen. Darunter fallen Phänomene wie Trennungsangst und Depressionen. Der Beweis, den diese Ergebnisse bringen: Mensch und Hund sind sich sehr nahe gekommen.


Intelligenz der Wölfe und Hunde
Warum man sie erst jetzt ihrer Intelligenz überführt? „Es gab eine Zeit, in der viele Wissenschaftler der Auffassung waren, dass der Domestizierungsprozess die natürliche Intelligenz des Hundes beeinträchtigt habe.“ Schreibt David Taylor in seinem Buch „Mein Hund ist ein Genie“. Aber die „ Domestizierung des Hundes ist ein einzigartiges Beispiel für die Symbiose zwischen zwei Spezies“ schreibt Taylor.
Überhaupt musste erstmals der Beweis angebracht werden, dass Hunde und Wölfe gleich intelligent sind. Einer der Pioniere der modernen Hundeforschung, Eötvös Loránd brachte den Beweis. In einem Test öffneten Wölfe sofort Türen, nachdem man es ihnen vorgemacht hatte. Hunde taten dies auch nach wiederholtem Vorführen nicht. Der Grund: Lorand stellte fest, dass Hunde auf die explizite Erlaubnis ihres Herrchens warteten. Die „Gehorsamsintelligenz“ der Hunde stand ihnen hier im Weg. Manchmal darf man eben nicht Äpfel und Birnen vergleichen.

Es stellt sich immer wieder heraus, dass Intelligenz ein schwer zu berechnender Faktor ist. David Taylor schreibt auch, dass „jede Rasse…für eine Spezielle Aufgabe gezüchtet wurde und wird. Wie soll man Intelligenztests entwickeln, die allen gerecht werden?“ Was für den Vergleich zwischen den Hunderassen gilt, wird wohl erst recht für den Vergleich zwischen Hund und Wolf gelten.

Text: Robert Steinkrüger






Der Rottweiler

Die genaue Genealogie des Rottweilers liegt leider im Altertum verborgen. Es wird jedoch vermutet, dass die Rasse ursprünglich vor etwa eintausend Jahren aus den molosserartigen, römischen Zughunden hervor ging. Aus ihnen entstand der "Metzgerhund aus Rottweil" und entwickelte sich zum heutigen Rottweiler. Sein Name lehnt sich an seiner Herkunftsstadt Rottweil an. Im 19 Jahrhundert gab es viele Viehzüchter und Metzger in Rottweil und der Rottweiler entpuppte sich als wertvoller Viehtreiber. Mit zunehmender Industrialisierung wurde der Rottweiler als Viehtreiber nicht mehr gebraucht. Erst im 20. Jahrhundert erlangte der Rottweiler ein neues Betätigungsfeld, als Polizeihund. 1907 gründete sich der "
Allgemeine Deutsche Rottweiler Klub (ADRK)" Und 1924 wurde das erste Zuchtbuch veröffentlicht, 1910 wurde der Rottweiler als Polizei- und Militärhund anerkannt. 1931 wurde der erste Rottweiler in Amerika in das Zuchtbuch eingetragen. 1994 war der Rottweiler bereits die zweithäufigste Rasse im "American Kennel Club".

Äußere und Verhaltensmerkmale des Rottweilers

Der Rottweiler ist ein selbstsicherer, ruhiger und couragierter Hund und verkörpert eine exzellente Kombination aus Wachhund und Gesellschafter. Rottweiler verspüren ein regelrechtes Verlangen danach, ihr Heim und ihren Halter zu beschützen und nehmen diese Aufgabe überaus ernst. Der Rottweiler ist überaus anpassungsfähig und leicht zu führen. Ursprünglich war der Rottweiler ein mittelgroßer Hund. Durch seine Verwendung als Polizeihund erlangte er durch Selektion seine heutige Größe und Statur. 1999 wurde in Deutschland das Kopierverbot eingeführt und so erhielt der Rottweiler in der Öffentlichkeit seine Rute "zurück".

Verhalten und Persönlichkeit

Der Rottweiler besitzt eine gewinnende und gleichzeitig beeindruckende Persönlichkeit. Er ist oftmals erst zurückhaltend, freundet sich dann doch schnell mit Menschen an und genießt deren Aufmerksamkeit. Wer sich erst einmal mit einem Rottweiler angefreundet hat, besitzt einen Kameraden fürs Leben und sollte sich gleich mit dem Gedanken an gemeinsame Ballspiele, Schmusestunden, spielerische Raufereien und ähnliches vertraut machen. Rottweiler und seine Familie bilden ein Rudel, dem der Rottweiler treu ergeben ist. Werden Rottweiler mit Liebe, Respekt und richtigem Training aufgezogen, sind sie loyale und zuverlässige Beschützer ihres "Rudels". Rottweiler sind sehr Kinder lieb und folgen ihnen überall hin und bewachen sie sehr sorgsam. Ihre Vergangenheit als Zughunde macht sie zu idealen Spürhunden. Sie folgen nicht nur willig den Spuren von Menschen, sondern auch die von Dingen. Bei der Konfrontation mit fragwürdigen und bedrohlich erscheinenden "Gestalten" wird aus dem sonst freundlichem, umgehend ein distanzierter Rottweiler, der durchaus einen einschüchternden und bedrohlichen Eindruck hinterlässt. Er nimmt seine Umwelt mit größter Aufmerksamkeit war und bemerkt jegliche Veränderungen. Eindringlinge werden energisch verbellt und so sein Halter gewarnt.

Die FCI beschreibt den Charakter folgendermaßen

Von freundlicher und friedlicher Grundstimmung, kinderliebend, ist er sehr anhänglich, gehorsam, führig und arbeitsfreudig. Seine Erscheinung verrät Urwüchsigkeit; sein Verhalten ist selbstsicher, nervenfest und unerschrocken. Er reagiert mit hoher Aufmerksamkeit gegenüber seiner Umwelt.

Heutige Verwendung

Heutzutage ist der Rottweiler in Deutschland bei der Polizei nur noch selten zu finden. Die Rasse Malinois hat den Platz des Rottweiler im Polizeidienst längst eingenommen. Jedoch ist er bei der Diensthundestaffel immer noch zu finden. Die Polizeidiensthundestaffel Duisburg hat derzeit zwei Rottweiler im Dienst. Auch in Amerika ist der Rottweiler als Diensthund der Polizei häufig vertreten. Andere Länder, wie z.B. Österreich haben den Rottweiler Standardmäßig als Diensthund in Polizei und Armee. Hier wird er gerade wegen seiner Eigenschaften, Verhalten, Erscheinungsbildes und Persönlichkeit als Diensthund eingesetzt. Der Rottweiler ist eine von neun Gebrauchshunderassen und ist als Sport- und Gebrauchshund sehr beliebt. Er ist nicht nur im VPG Sport zu finden, sondern auch in Spotarten wie Obedience, und Agility. Auch als Rettungshund hat er sich bewährt und arbeitet in vielen Rettungshundestaffeln neben Rassen wie Schäferhunde, Dobermann, Labrador und Malinois.





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